Energiesparberatung Heizung/Sanitär/Solar Peter Birth
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Schimmelpilze lieben Feuchtigkeit !!

Die Schimmelpilzbildung in Gebäuden ist eine der häufigsten Ursachen für Baumängel und -schäden. Die Ursachen die zu dem Schimmelbefall führen sind sehr komplex. Es gibt allerdings nur einen Grund für den Schimmelbefall: Erhöhte Feuchtigkeit !! Entweder durch eindringendes/aufsteigendes Wasser oder durch zu feuchte Raumluft.

Schimmelpilzsporen sind allgegenwärtig. Sie verbreiten sich durch die Luft wo sie ständig vorhanden sind. Ihre Nahrungsgrundlage gewinnen sie durch den Abbau organischer Substanzen wie Holz, Tapeten, Baumwolle, Gipskartonplatten ect.

Das Zusammentreffen der Faktoren Feuchtigkeit (dauerhaft über 80 %) und Ober- flächentemperatur sowie ein bestimmter pH-Wert bilden die ideale Existensgrundlage für diese Pilzart.


Die Ursachenforschung führt zu einer entscheidenen Frage: Wodurch kommt es zur Feuchtigkeit? Wassereintrag in das Bauteil durch eindringendes Wasser z.B. defekte Regenrinne, -fallrohr, aufsteigende Feuchtigkeit in der Wand (Kapillareffekt) bis zur Kondensation an entsprechend kalten Oberflächen. Kann die erste Ursache aus- geschlossen werden, muss geklärt werden ob die erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch falsches Heiz- und Lüftungsverhalten herrührt und somit durch eine Verhaltensänderung beseitigt werden kann. Falls es aber selbst bei einer geforderten Luftwechselrate von 0,5 (d.h. alle 2 Stunden kompleter Luftautausch) durch Wärmebrücken zu einer Kondensation auf der Wand kommt muss über Dämmmaßnahmen nachgedacht werden.


Wärmebrücken ergeben sich, wenn Bauteile durch erhöhten Wärmeverlust nach außen von innen eine geringere Oberflächentemperatur aufweisen als die übrigen Flächen. Diese geringere Oberflächentemperatur bewirkt eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit (so werden aus 70% Raumluftfeuchte und 20°C bei 13°C an der Oberfläche über 90% Feuchte).


Eine relative Luftfeuchtigkeit von 100% auf einer Fläche hat jeder schon mal erlebt: beschlagene Scheiben oder Spiegel im Bad nach dem Duschen. Auch gut zu beobachten ist Schimmelpilzwachstum hinter Schränken, Bildern und Vorhängen wo keine ausreichende Belüftung und Erwärmung der Bauteile gewährleistet ist. Um der Schadensursache auf dem Grund zu kommen ist eine Objektbesichtigung unum- gänglich. Bei diesem Vor-Ort-Termin muss sowohl das Raumklima (ggf. über einen längeren Zeitraum) als auch die Bauteilfeuchtigkeit und die Temperaturen an den Oberfächen unter die Lupe genommen werden z.B. mittels Thermografieuntersuchung.


Weitere Ursachen für Schimmelbefall können diffusionsdichte (dampfdichte) Materialien wie PVC-Beläge, Kunststofftapete und Latexfarbe sein, die keine Raumluftfeuchtigkeit aufnehmen können und somit nicht als Feuchtigkeitspuffer zur Verfügung stehen.


Eine lange unentdeckte Schimmelpilzbildung spielt sich hinter der Dampfsperre ab. Wurde die Dampfsperre nicht auf Dauer luftdicht verklebt oder durch Nägel/ Schrauben ect. beschädigt kann es zu einem Feuchtigkeitseintrag durch Kondensation der durchziehenden Raumluftfeuchtigkeit kommen. Diese Feuchtigkeit führt nicht nur zu einem Verlust der Dämmwirkung sondern in der Folge auch zur Schimmelbildung.


Erst nach der Beseitigung der Ursachen für den Feuchtigkeitsanfall sollte der Schimmel sicher entfernt und falls erforderlich Baustoffe (Tapete) oder Bauteile (Putz) erneuert werden.

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